
Eine sichere Baustelle erfordert regelmäßige Kontrollen von Zugängen, Laufwegen, Arbeiten in der Höhe, Geräten und persönlicher Schutzausrüstung. Mit dieser Checkliste überprüfen Sie die wichtigsten Risiken in einer praktischen Sicherheitsrundgang.
Am Ende der Seite finden Sie außerdem die offizielle Checkliste der Regierung für sichere Instandhaltungsarbeiten an und in Neubauten. Diese hat einen anderen Anwendungsbereich, enthält aber zusätzliche Hinweise zu sicheren Arbeitsmethoden und Barrierefreiheit.
Diese Liste dient der Überprüfung der Sicherheitsmaßnahmen auf der Baustelle. Die Checkliste ersetzt jedoch weder eine Risikoanalyse und -bewertung noch einen Maßnahmenplan oder einen Arbeitsschutzplan.
Eine Risikoanalyse und -bewertung bildet die Grundlage für die Identifizierung und das Management von Arbeitsrisiken. Für bestimmte Bauprojekte ist außerdem ein Gesundheits- und Sicherheitsplan obligatorisch.
Die kurze Checkliste fasst die wichtigsten Punkte zusammen. Im Folgenden gehen wir detailliert auf die acht Komponenten guter Baustellensicherheit ein und geben für jede Komponente spezifische Hinweise zu den erforderlichen Kontrollen auf der Baustelle.
Eine Baustelle muss klar abgegrenzt und nur für befugte Personen und Fahrzeuge zugänglich sein. Überprüfen Sie daher sowohl die physische Absperrung als auch die Zugangsvereinbarungen.
Überprüfen Sie die Abgrenzung erneut, wenn Bauzäune versetzt oder die Baustellenaufteilung geändert wird.
Freie Wege verringern das Risiko, dass Fußgänger, Maschinen und Baustellenverkehr die Wege unnötig kreuzen. Auch Materialien, Abfälle und temporäre Installationen dürfen entlang der Strecke keine neuen Gefahrenquellen darstellen.
Achten Sie besonders auf Eingänge, Lagerbereiche und dunkle Ecken. Container, Bauwagen und gelagerte Materialien dürfen die Sicht auf diese Bereiche nicht versperren.
Der Arbeitgeber muss im Falle einer Absturzgefahr Maßnahmen ergreifen. Dies ist ab einer Höhe von 2,50 Metern gesetzlich vorgeschrieben, kann aber auch in geringeren Höhen erforderlich sein, wenn Absturzgefahr besteht.
Die richtige Arbeitsweise hängt von der jeweiligen Situation ab. Ein Gerüst kann beispielsweise eine sichere Arbeitsplattform bieten, aber nur dann, wenn der Standort und der Untergrund für die Aufstellung geeignet sind.
Maschinen und Arbeitsmittel müssen für die jeweilige Arbeit geeignet und sicher zu bedienen sein. Prüfen Sie außerdem im Voraus, ob die Mitarbeiter über die notwendigen Anweisungen und alle erforderlichen Zertifikate verfügen.
Die erforderlichen Diplome und Zertifikate variieren je nach Tätigkeit und Aufgabe. Die Checkliste für Arbeitssicherheit im Baugewerbe von Doorzaam führt diese daher als tätigkeitsabhängige Anforderungen auf und nicht als allgemeine Verpflichtung für alle auf der Baustelle.
Die erforderliche persönliche Schutzausrüstung richtet sich nach den Risiken der jeweiligen Arbeitstätigkeit. Der Arbeitgeber muss vor Arbeitsbeginn geeignete PSA bereitstellen und deren korrekte Verwendung erläutern.
Je nach Art der Arbeit können unter anderem folgende Voraussetzungen erforderlich sein:
Persönliche Schutzausrüstung muss Schutz vor dem vorgesehenen Risiko bieten und den geltenden Produktanforderungen entsprechen. PSA, die europäischen Vorschriften unterliegt, muss eine CE-Kennzeichnung tragen.
Die Beschäftigten müssen vor Arbeitsbeginn über die zu erwartenden Risiken und die damit verbundenen Schutzmaßnahmen informiert sein. Die Anweisungen müssen auf die jeweilige Tätigkeit, den Arbeitsort und die Arbeitsabläufe abgestimmt sein.
Neben allgemeinen Informationen benötigen neue Mitarbeiter und Zeitarbeiter arbeitsplatz- und standortspezifische Anweisungen.
Baustellen bergen oft wertvolle Materialien, Maschinen und Werkzeuge. Daher sollten Sie ermitteln, welche Bereiche außerhalb der Arbeitszeiten anfällig für unbefugten Zutritt, Diebstahl und Vandalismus sind.
Videoüberwachung und Zutrittskontrolle können auch außerhalb der Arbeitszeiten zur Überwachung eingesetzt werden. Die erforderliche Ausstattung hängt von den gefährdeten Bereichen und der aktuellen Geländestruktur ab.
Eine Baustelle verändert sich während des Projekts. Neue Tätigkeiten, Maschinen, Subunternehmer oder Lagerbereiche können Risiken mit sich bringen, die bei einer früheren Inspektion nicht vorhanden waren.
Wiederholen Sie daher die Überprüfung:
Aktualisieren Sie außerdem den RI&E-Plan und den Gesundheits- und Sicherheitsplan, wenn sich Änderungen auf die dokumentierten Risiken und Maßnahmen auswirken.
Die oben genannten Punkte dienen der praktischen Überprüfung während der Ausführung eines Bauprojekts. Diese Checkliste für die sichere Instandhaltung von und an Gebäuden der Zentralregierung hat einen anderen und spezifischeren Anwendungsbereich.
Die offizielle Checkliste dient der Beurteilung, ob ein Neubau nach seiner Fertigstellung sicher instand gehalten werden kann. Das Dokument orientiert sich an den Artikeln 4.240 und 4.241 der Verordnung über Gebäude und Wohnumwelt und umfasst unter anderem Folgendes:
Die Checkliste verdeutlicht, dass eine sichere Arbeitsmethode dem Gebäude und der Umgebung angemessen sein muss. Hubarbeitsbühnen, Fahrgerüste und Gerüste benötigen beispielsweise eine nutzbare Aufstellfläche. Wartungseinrichtungen müssen ebenfalls sicher zugänglich und zu verlassen sein.
HÉ-jij sichert Eingänge, Container und Lagerbereiche mit mobilen Kameramasten. Die Systeme kombinieren 24/7-Überwachung und -Nachverfolgung mit KI-Filterung und Wärmebilderkennung.
Die Kameramasten sind oft innerhalb eines Arbeitstages einsatzbereit und können auch mit Akku oder Notstrom betrieben werden. So behalten Sie die Baustelle Tag und Nacht im Blick und beugen Diebstahl, Vandalismus und Verzögerungen vor.
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